Voller Vorfreude auf den Dreimühlenwasserfall startete die Ortsgruppe Rheinbach in ihre Wanderung vom Stausee-Parkplatz in Kerpen. Zunächst säumten Felder den Wegesrand, doch schon bald wurde ein kleines Waldgebiet erreicht. Dort sollte sich die Ruine Dreimühlen befinden, doch so recht fündig wurde die Gruppe nicht. Aber egal, der Wasserfall rief - und der war auch leicht zu finden! Nach einer kurzen Mittagsrast mit Blick auf die bemooste Felswand, über die das Wasser erst seit Anfang des 20. Jahrhunderts fällt, wanderte die Gruppe parallel zum Ahbach über einen schmalen Pfad in Richtung Niederehe. Dort wurden sowohl der Kirche St. Leodegar sowie dem Steinbruch ein kurzer Besuch abgestattet, bevor die Wanderenden die letzten Kilometer in Angriff nahmen. Hinauf führte der Weg, wo die Grabstätte des bekannten Eifelmalers Fritz von Wille erreicht wurde. Und nur wenige Schritte weiter folgte die Burg Kerpen, die heutzutage in Privatbesitz ist und gerade aufwändig restauriert wird. Jetzt waren es nur noch ein paar Meter bis zur Schlusseinkehr und zu den Autos. Bevor es aber heimwärts ging, warf die Gruppe noch schnell einen Blick auf den kleinen Stausee in der Freizeitanlage Kerpen, der bisher niemandem bekannt war.

Wanderführerin: Angela Eckert, Wanderkilometer: 11, Text: Claudia Kleinfeld, Fotos: Norbert Schnitzler (1) und Claudia Kleinfeld (11)