Antonius-Kapelle? Vielen war diese Kapelle kein Begriff, doch Wanderführerin Astrid Sengespeick bewies am 17. Oktober 2021 wieder einmal Gespür für die Heimat und führte die 20 Personen starke Gruppe durch unbekannte Pfade zu einem Kleinod in Mitten des Waldes. Eifelspuren streifend ging es weiter vorbei an den Katzensteinen zu Gut Hombusch, Sitz der Forstverwaltung Nesselrode, mit seinem Maschinenhaus, das ursprünglich das Gut mit Wasser und Strom versorgte. Nur wenige Kilometer weiter gab es an der 1.000-jährigen Eiche die wohlverdiente Stärkung bevor die Gruppe sich auf den Weg nach Katzvey machte. Hier wurde der nächste heilige Ort bestaunt: die kleine Lourdes-Kapelle an der L61. Durch Katzvey hindurch führte der Weg dann entlang des Veybachs nach Satzvey, wo natürlich ein Blick auf die Burg Satzvey geworfen wurde.

Weitere Informationen zum Haus Hombusch gibt es im Archiv der NRW-Stiftung: https://archiv.nrw-stiftung.de/projekte/projekt.php?pid=195

Wanderführerin: Astrid Sengespeick, Wanderkilometer: 12, Fotos und Text: Claudia Kleinfeld