Hohe Acht (25.01.2026)

Ganz schön geschichtsträchtig wurde es heute für die Rheinbacher Gruppe! Mit den Autos ging es zum Nürburgring. Doch dieser war erst das zweite Ziel. Erst einmal ging es auf die Hohe Acht und so tauchte die Gruppe schon nach wenigen Metern in den dunklen Wald hinein. Gemächlich führte der Weg immer weiter hinauf. Doch dann war plötzlich der Blick auf die eigentliche Basaltkuppel frei. Ganz schön steil und hoch! Aber zum Glück führte der Weg im Bogen um die Kuppel herum nach oben und war somit nicht ganz so steil, wie es der 1. Eindruck hätte vermuten lassen können. Die letzten Meter noch und dann stand die Gruppe vor dem 16 m hohen Kaiser Wilhelm-Turm. 1909 war dieser eingeweiht worden - als Geschenk der Adenauer an Kaiser Wilhelm I. und Kaiserin Auguste Viktoria anlässlich ihrer Silbernen Hochzeit im Jahre 1906. Natürlich ließ es sich die Gruppe nicht nehmen, die 75 Stufen auch noch zu nehmen und den Turm zu erklimmen. Oben angelangt genossen die Rheinbacher den Ausblick in die Eifel. Es war ein wenig diesig, sodass man den Blick nicht ganz so weit schweifen lassen konnte, wie an klaren Tagen, aber dennoch ein Erlebnis. Wieder unten angekommen, die kurze Diskussion, warum auf der Bronzetafel neben dem Bildnis von Kaiser Wilhelm I. auch noch ein Schlangenkämpfer und ein Adler abgebildet sind, doch so recht fiel keinem eine Erklärung ein. Auch die Informationstafeln ein wenig weiter unten, brachten keine Lösung. Nur die Information, dass der Bau 18.000 Goldmark gekostet hatte. - Eine ganz andere Summe als die, die Mitte der 1980er Jahre für die Restaurierung ausgegeben werden musste: ca. 100.000 DM. Aber weiter ging es. Nun stetig bergab und z.T. sehr vorsichtig, denn an der einen oder anderen Stelle war der Boden gefroren und glatt. Doch alle kamen heil hinunter und so stieß die Gruppe nach einiger Zeit auf den Maschendrahtzaun, der den Nürburgring umgibt. Welch' ein Glück, dass die Strecke z.Z. in Winterpause ist und Stille herrscht! Und so ging es am Zaun entlang zum Rastplatz. Kalt war es und so waren doch alle froh, als es nach der Mittagspause weiter ging. Zunächst führte der Weg unter der Rennstrecke hindurch, die 1927 in ihrer ursprünglichen Form eingeweiht worden war. Bei 14 Millionen Reichsmark sollen die Baukosten damals gelegen haben. Nur, um auf 28 km im Kreis fahren zu können... :-) In den 1980er Jahren wurden übrigens Änderungen vorgenommen und so gibt es nun zwei Rennstrecken: die Nordschleife mit ca. 21 km Länge und die Grand Prix-Strecke mit ca. 5 km Länge, aber das nur so am Rande. Für die Wandergruppe ging es nicht auf die Rennstrecke, sondern nur dran vorbei - bis zum sog. Schwalbenschwanz. Dort angelangt, dann die Kehre und die Wanderung führte zurück zu den Autos.

Wanderführer: Andreas Czerwinski, Wanderkilometer: 14, Höhenmeter: 300, Schwierigkeitsgrad: mittel, Text (inkl. Recherche) und Fotos: Claudia Kleinfeld

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