Man kennt das ja, ist man im heimischen Wald unterwegs, so kennt jeder den Weg und nichts Neues kommt. - So waren natürlich auch die Erwartungen am 3. Advent 2025 als es hieß "Über die Rheinbacher Höhen", aber es sollte doch tatsächlich noch unbekannte Stellen geben! Aber zunächst einmal ging es vom Himmeroder Wall in Richtung Friedhof und von dort weiter zum Freizeitpark. Anschließend führte der Weg endlich in den Wald. Den Beuelskopf links liegen lassen, wanderte die Gruppe weiter zum Speckelstein. Von dort ging es kurz zum Grab des unbekannten Fliegers, das viele auch noch nicht kannten. Anschließend ging es hinab nach Loch und hinauf nach Queckenberg. An der Madbachtalsperre dann eine weitere kurze Pause, wo in der Ferne diverse (Wasser-)Vögel beobachtet werden konnten. Der nächste Wegabschnitt war dann ein wenig abenteuerlich, denn nicht jeder mag schmale Pfade mit Abgrund - und wenn der Abgrund dann auch noch im kalten Wasser endet... Aber alle meisterten den Pfad ohne Probleme und so ging es weiter Richtung Eichen und Kurtenberg. Teile der Wege waren bekannt, andere ganz neu, dann ein bekanntes Gebäude, Vier Winde. Langsam nahm der Hunger zu, doch die Mittagsrast sollte erst am Heckshäuschen stattfinden. Also, ging es weiter - über Wiesen und Höhen in die Nähe von Berscheid. Eine Querung, die niemand bisher kannte und schon bald kam wieder bekanntes Terrain. Das Häuschen war erreicht! Nach der Mittagsrast wurde es abenteuerlich, die Wildschweine hatten den Weg geflügt und die Feuchtigkeit der letzten Tage trugen ihren Rest dazu bei. Es wurde arg schlammig und matschig, doch schon bald legte sich das Ganze und bei Todenfeld ging es links ab in Richtung Rheinbach. Die alten Weiher, das schwarze Kreuz, die Waldkapelle sowie die Pilger Weiher, Endspurt!
Wanderführer: Peter Kempf, Wanderkilometer: 22, Höhenmeter: 435, Schwierigkeitsgrad mittelschwer, Text und Fotos: Claudia Kleinfeld