Bei strahlendem Sonnenschein und halbwegs erträglichen Temperaturen ging es diesmal in den Kottenforst. Eine Tour fast vor der Haustür und mit 13 Kilometern auch überschaubar. So war es kein Wunder, dass sich viele alte bekannte Gesichter der Tour anschlossen. Ein großes Wiedersehen! Gemeinsam startete die Gruppe in Buschhoven und schlängelte sich zunächst einmal am Waldrand entlang. Linker Hand erstreckten sich die Felder, rechter Hand lag nicht nur Wald, sondern auch ein Stückchen Historie - der Römerkanal ließ grüßen. Nach einigen Kilometern ging es in den Wald und auch dort, ein Aufschluss des Römerkanals. Doch der wurde einfach links liegen gelassen. Es ging zum Eisernen Mann und von dort weiter in die Tiefen des Kottenforst. Nach einiger Zeit wurde das Waldkrankenhaus erreicht. Das klingt nun schlimmer als es ist. Für alle Nichtwissenden: es handelt sich hierbei um eine Schutzhütte im Wald. Mittlerweile sogar mit einer schönen neuen Infotafel über das UNESCO-Weltkulturerbe Niedergermanischer Limes! Langsam wurde es aber Zeit den Rückweg anzutreten. Wieder ging es entlang von verschiedenen Feldern zum Gut Capellen, ehemals Kloster Schillings-Capellen. Auch hier haben die Römer ihre Spuren hinterlassen, doch nicht so ganz bewusst. Für den Bau waren damals überwiegend Steine der römisches Äquaduktbrücke verwendet worden. Dazu kann man römischen Beton entdecken, wie die Informationstafel verriet.
Wanderführer: Helmut Schaaf, Wanderkilometer: 13, Text und Fotos: Claudia Kleinfeld